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Die ewige Liebe zum Requisit
"(...) Es sind beeindruckende Szenen, penibel choreografierte, fast schon artistisch ausgeführte
Sequenzen. (...) Die Bühne beherrschen präzise agierende Tänzerkörper, die sich im Wirbel drehen ...
Sie verkörpern sich in den Phasen, agieren ihre Überschüsse aus. Gezielt, in Form gebracht.
Eben so wie Gstettners Tanz*Hotel seit Jahren funktioniert und begeistern kann."
Ursula Kneiss, Der Standard, 11.4.2002

Im Zauberwald
"Perfekt hat Gstettner die Szenen in den riesigen Raum
des Odeon gestellt und perfekt fügt sich ein zweiter Raum als Innenhaut ein:
Die Komposition Günther Rabls (...) baut einen Klangraum auf, in dem sich nicht nur die
TänzerInnen bewegen, sondern in den auch das Publikum hineinfallen kann. (...) Bert Gstettner
hat mit Katharsis nun auch die Meisterprüfung als Bilderzauberer bestanden."
Ditta Rudle, tanz.at, 13.4.2002

Durch Feuer und Wasser
"Bert Gstettner hat sich ganz gegen den aktuellen Trend im Bewegungstheater
für eine sehr anspruchsvolle und tänzerische choreographische Umsetzung entschieden.
(...) Gstettner hat sich einmal mehr bemüht, seinem Anspruch auf ein Gesamtkunstwerk näher
zu kommen. Es gelingen stimmige Bilder und Metaphern, die im Gedächtnis haften bleiben."
Brigitte Suchan, Wiener Zeitung, 11.4.2002

Archaische Bilder, tosende Musik
"Der Versuch (...), einen Theaterabend zu genau diesem Wort zu gestalten, scheint
von vornherein aussichtslos zum Scheitern verurteilt zu sein. Dass es der Choreograf Bert Gstettner
mit seinem Tanz*Hotel dennoch wagt, zeugt von bewundernswertem Mut.
Dass ihm der Versuch auch gelingt, das allerdings ist ein kleines Theaterwunder. (...)
Die Wirkung des Bühnengeschehens entsteht (...) aus dem perfekten Zusammenspiel von Komposition
und Choreografie, die gleichberechtigt nebeneinander existieren und ineinander greifen."
Jürgen Bauer, Progress, 9.4.2002

Hör-Erlebnis mit Bild
"Dem ,Funkenflug, einer Sequenz, die knackst und knistert, ordnet der Choreograf klare,
einfache Tanzformen zu. Im ,Wind-Intermezzo gelingt ihm manch schöne Szene (...),
im ,Armen Spielmann, dem Schlussteil (...) wird mit einem meditativen Zen-Bild geantwortet."
Andrea Amort, Kurier, 11.4.2002

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