END.LESS.BOW

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Choreografie, Performance: Bert Gstettner
Musik: Hofstetter Kurt 

„His mind was always roving like a free spirit in a new land“
Erick Hawkins über Frederick Kiesler

Die Performance handelt von der Freundschaft zwei bekannter New Yorker Künstler und Avantgardisten, dem österreichisch-amerikanischen Architekten Friedrich Kiesler (1890-1965) und dem Tänzer, Choreografen Erick Hawkins (1909-1994). Der Ausgangspunkt für Bert Gstettners Choreografie und Performance ist die Trauerrede und Performance von Hawkins vor Kieslers Aufbahrung 1965.

END.LESS.BOW | NEW YORK 

"end.less.bow by Vienna based choreographer Bert Gstettner [...] combined movement, props, music, and spoken word to create an immersive retelling of the friendship between architect and artist Fredeick Kiesler and Hawkins. Gstettner recited commitments made by Hawkins during Kiesler´s funeral in 1964. [...] his stage prowess and focused presentation made it time well spent."
O&A NYC Dance Review by Walter Rutledge: Long Live Erick Hawkins

10. und 11. Juli 2026, 19:30 Uhr @ Leo Koenig Gallery, Andes New York (18 min) | Mehr dazu >>>
Bert Gstettners Soloperformance, gemeinsam mit Gloria McLean (Lifedance, NY) in der renommierten Leo Koenig Gallery Andes, NY. Neben Gruppenstücken, McLeans Solo sowie Duett mit Bert Gstettner, hat er Auszüge aus seiner Choreografie end.less.bow gezeigt.
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Fotos: C Tang | Bert Gstettner | Bildrecht

16. Juli 2026, 20 Uhr @ Ailey Studios, New York City (45 min)
Auf Einladung von Choreografin Gloria McLean NY, präsentierte österreichischer Tänzer und Choreograf,
Bert Gstettner sein Solo end.less.bow in den Ailey Studios in New York City.
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Schreenshots aus dem Video end.less.bow von Jennifer Holub | Bert Gstettner | Bildrecht

END.LESS.BOW | WIEN & ZUG

19. April 2025, 18 Uhr @ Tanz*Hotel Studio 1 | Mehr dazu >>>
Bert Gstettners Studioversion im Rahmen des Hawkins-Workshops mit Gloria McLean

6. Oktober 2024, 16–17 Uhr @ Kunsthaus Zug | Mehr dazu >>> 
Performance von Bert Gstettner im Rahmen der Finissage zur Ausstellung
Kiesler heute. Werkdialoge mit Zeitgenöss:innen im Kunsthaus Zug (CH)
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  1.  

neigung
aus manchen gräbern sprühen funken
hinauf zu den sternen deren knistern/runkeln
erbrennen sonnenstürme, schönes wetter, schönes wort
und aus den grabbeigaben zirpt die bekanntmachung
dass aus den juwelen/edelsteinen/opaken/opalen/amethysten/zundersteinen
eine bekanntgabe emitiert - zuneigung
(von rfh | arrangiert b.g.)

end.less.bow ist Teil des Choreografie-Projekts von Bert Gstettner, indem er sich mit seinen künstlerischen Vorfahren und dem Älterwerden als Tänzer befasst. Er entfacht einen Dialog mit seinen ehemaligen Lehrern, insbesondere mit Erick Hawkins, um nochmals nachzuspüren, welche Wege sie ihm geöffnet haben und eine Reflexion darüber wie er diese beschritten hat. Mit seiner Choreografie möchte er Wertschätzung entgegenbringen und gleichzeitig die Zugänge zu seinem eigenen künstlerischen Schaffen stärken. 

 "Life is short, art is long, architecture endless!* And yet the second part of the two-part Kiesler exhibition at the Kunsthaus Zug came to an end. With an impressive gesture by choreographer and dancer Bert Gstettner, who closed the show with an endless bow. This took up the speech and performance of the dancer Erick Hawkins, who bowed to his friend Frederick Kiesler at the funeral service in 1965. Bert Gstettner impressed the audience at various stations within the exhibition space and with reference to Kiesler’s environmental sculptures and Galaxy-Paintings.
With Hofstetter Kurt's music and shoe objects designed by Peter Sandbichler for the performer, the circle closes from Kiesler via Hawkins via the exhibition in Zug, from New York in the 1960s to the here and now and to the community of artists who are currently working on Kiesler's oeuvre. Endless means that all ends meet*" Gerd Zillner, Direktor der Österr. Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung. *Zitate von F. Kiesler


Fotos @ Kunsthaus Zug: Fabienne Loosli für B.G. | Objekte: F. Kiesler | Fotos 1-3 Raum: P. Kogler | Foto 9 Objekt: P. Sandbichler

 Wie unterschiedlich Lebensgeschichten verlaufen und wie Überschneidungen oder Berührungspunkte sich erzählen, versucht Bert Gstettner in der Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext herauszufinden. Aber auch, wie man im Tanz in eine neue Lebensphase eintritt, in der der Körper, als das eigene Instrument, nicht mehr die volle Kapazität entfalten kann, gleichzeitig aber andere Aspekte der tänzerisch-choreografischen künstlerischen Arbeit durchkommen. 

Zur Musik: „Moebius-Sounds sind Klangeinheiten, die am Ereignishorizont der Zeit entstehen. Der Anfang ist gleichzeitig das Ende des Klanges. Moebius-Sound ist die zeitliche Version des räumlichen Prinzips einer Moebiusschleife, wo Ober- und Unterseite ident sind.“ (Hofstetter Kurt)

end.less.bow | 2024
Choreografie, Skript, Kostüm, Performance  Bert Gstettner
Musik  ZART una cantata moebius – Hofstetter Kurt 
Artefakte Peter Sandbichler | Dank für Kostümteile Hanna Adlaoui Mayerl
Textausschnitte  Erick Hawkins – For Kiesler (1965)* | Reinhard F. Handl – neigung (2024)
Adaption  Bert Gstettner 
Produktion  Tanz*Hotel / Art*Act Kunstverein
Finanzielle Unterstützung  Kulturamt der Stadt Wien
Kooperationen  Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler Privat-Stiftung | The Estate of Frederick Kiesler, New York | Österreichisches Kulturforum Bern | Kunsthaus Zug, Schweiz | Erick Hawkins Dance Company, Leitung Katherine Duke | Erick Hawkins Legacy, New York - Gloria McLean, Laura Pettibone Wright, Penny Shaw
*mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung

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